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04 | 09 | 2010
Arbeits- und Wegeunfall / Berufskrankheit PDF Drucken E-Mail
News
Geschrieben von: Armand Wildanger   
Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 14:57 Uhr

In letzter Zeit werden wir in zunehmenden Masse mit Fällen konfrontiert, in denen der Arbeitgeber sich weigert, ein Arbeits- oder Wegeunfall zu melden.

Unsere Mitglieder finden genauere Informationen über die anzuwendende Prozedur bei Unfällen auf unserer Internetseite unter dem Menüpunkt Gesetze/ Sozialrecht. (zur Zeit nur in französicher Sprache)

Bei Fragen können Sie sich gerne an unsere Rechtsabteilung wenden.

 
ARGUS: Betriebsrat reisst der Geduldsfaden PDF Drucken E-Mail
Betriebe
Geschrieben von: Armand Wildanger   
Mittwoch, den 14. Oktober 2009 um 19:04 Uhr

Der NGL-SNEP Betriebsrat von Argus Sicherheitsdienste ist besorgt über die Haltung der Firmenführung in Frankfurt. Vor 6 Monaten ist der Betriebsrat  an die Geschäftsführung in Frankfurt herangetreten, um mit ihr über die Zukunft der Beschäftigten von Argus Luxemburg zu sprechen. Auch wurden der Geschäftsführung etliche Vorschläge zur Arbeitsplatzabsicherung unterbreitet. Die Firmenführung bleibt bis zum heutigen Tage eine Antwort schuldig und interessiert sich keinsterweise am Sozialdialog.

Der Betriebsrat fühlt sich von der Geschäftsführung im Stich gelassen.

Sollte sich diese weiterhin dem Dialog verschliessen, wird der Betriebsrat gewerkschaftliche Aktionen ins Auge fassen.

André HILGER, Betriebsratsvorsitzender

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
 
GOODYEAR-DUNLOP: Tarifvertrag unterzeichnet E-Mail
Betriebe
Geschrieben von: Armand Wildanger   
Mittwoch, den 21. Oktober 2009 um 17:24 Uhr

Die ngl-snep hat neben ogbl und lcgb heute mit goodyear-dunlop einen Dreijahresvertrag unterzeichnet.

Bitte anmelden, für den kompletten Text!
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 06:58 Uhr
 
Defizit der Gesundheitskassen PDF Drucken E-Mail
Presse
Geschrieben von: Armand Wildanger   
Mittwoch, den 07. Oktober 2009 um 15:28 Uhr

Vor der Viererrrunde zur Sanierung der Finanzen der Gesundheitskasse hat die Exekutive der NGL-SNEP Stellung bezogen.

Die NGL-SNEP appelliert an die soziale Verantwortung aller Akteure. Die aktuellen wirtschaftliche Lage erfordert, dass man sich nicht auf schnelle und scheinbar einfache Lösungen einlässt, sondern sozial gerechte Lösungen anstrebt.

Um glaubhaft zu bleiben, müssen die Sanierungsverhandlungen ohne Tabus geführt werden.

Wir sind schockiert über die von vornherein hastige Positionierung des christlichen Gewerkschaftsbundes, welcher sich noch vor den Verhandlungen für eine Beitragserhöhung aussprach. Dies erscheint uns eher als Eigentor gegen die Arbeitnehmer, welche eine Gewerkschaft eigentlich zu schützen hat!

In der Tat ist es so, dass eine Beitragserhöhung die Arbeitnehmer doppelt belasten wird. Einerseits führen die Beitragserhöhungen zu einer, wenn auch leichten, Reduzierung des Nettolohns und andererseits werden die Arbeitgeber, welche ebenfalls über die Lohnnebenkosten belastet werden, nicht zögern, diese zusätzliche Last als Vorwand zu nutzen, um die Rechte der Arbeitnehmer weiterhin zu beschneiden, besonders bei den Tarifverhandlungen.

Die Erhöhung der Beitragsgrenze scheint beim ersten Anblick eine sozial gerechte Lösung zu sein. Die Gehälter die 5x den Mindestlohn übersteigen, also rund 8500€, werden über diese Summe hinaus nicht mehr mit Sozialabgaben belastet, was dazu führt, dass diese auch keinen Einfluss mehr auf die Höhe der Renten haben. Schafft man diese Beitragsgrenze ab, kann man dies nicht nur für die Krankenbeiträge tun, sondern muss die Pensionsbeiträge einbeziehen, was zu einer direkten Mehrbelastung der Rentenkassen durch Rentenerhöhungen der Großverdiener  führt. Hier findet also eine Umverteilung statt, welche die Rentenkassen belastet, um die Krankenkassen zu sanieren.

Es bleiben also die theoretischen Möglichkeiten einer Senkung der Rückerstattung oder die Überarbeitung der Tarife und Kosten unseres Gesundheitssystems.

Die Absenkung der Rückerstattung ist eine antisoziale Maßnahme die jene straft, die am meisten das System in Anspruch nehmen, also prinzipiell die Kranken und älteren Mitmenschen. Dies ist nicht vereinbar mit dem Solidaritätsprinzip einer zivilisierten Gesellschaft und wir lehnen diese Maßnahme deshalb strikt ab.

Die Viererrunde muss, der Ehrlichkeit halber, über eine Reduktion der Unkosten unseres Gesundheitssystems beraten. Hier wird allerdings ein wahres Tabuthema in Angriff genommen: die Honorare der Ärzte.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Oktober 2009 um 12:11 Uhr
 
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