| JEANNOT KRECKE: ABSCHAFFUNG/ AUSSETZTEN DER AUTOMATISCHEN LOHNANPASSUNG |
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| Geschrieben von: Armand Wildanger |
| Freitag, den 18. November 2011 um 15:53 Uhr |
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Wir sind erstaunt über die unheilbringenden Aussagen des Ex-Wirtschaftsministers auf Raten, Jeannot Krecké, der seine politische Courage wiedergefunden zu haben scheint, nun, da er nichts mehr zu verlieren hat. Dabei scheint es nicht einmal mehr wichtig, dass Jeannot Krecké seine Karriere den Sozialosten zu verdanken hat, deren Positionen er sichtlich nicht mehr vertritt. Was uns erstaunt, ist die Vehemenz, mit der der Noch-Minister sich gegen die automatische Lohnanpassung ausspricht. Er stempelt diese als Sündenbock der wirtschaftlichen Schieflage des Landes ab. Dabei darf man sich fragen, warum unsere europäischen Nachbarn, welche zum größten Teil keine Lohnindexierung haben, noch schlechtere Zahlen auf den Tisch legen müssen. Wir bedauern, dass es dem Minister scheinbar nur darum geht, das Land attraktiv für Firmen zu gestalten, während sich immer mehr Bürger die Frage stellen, ob es nicht sinnvoll wäre, das Ländchen wieder bewohnbar und attraktiv für die Menschen zu gestalten. Wir erinnern an die Überzeugung eines bedeutenden Sozialisten, dass Europa sozial ausgerichtet sein wird, oder es kein Europa geben wird. Der austretende Minister leistet mit seinen Aussagen den Arbeitgebern jedenfalls einen Bärendienst. Darüber hinaus beeinflusst der öffentlich die anstehenden Dreiergespräche, wobei er stets die Meinung vertrat, diese Verhandlungen müssten vertraulich geführt werden. Wir vertreten die Ansicht, dass selbst ein Minister, vor allem wenn er vor Mandatsende austretend ist, wissen sollte, wo sein Platz ist und diesen in Würde verlassen sollte, anstatt den Interessen bestimmter Wirtschaftskräfte zu dienen.
____________________________________ credits to graur razvan ionut for the picture. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. November 2011 um 16:05 Uhr |




