| Socimmo: Solidaritätsbekundung |
|
|
|
| Geschrieben von: Armand Wildanger |
| Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 13:59 Uhr |
|
UPDATE: PRESSEMITTEILUNG Die NGL-SNEP bekundet ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den von der Insolvenz der Firma Socimmo betroffenen Arbeitnehmern. Wir wollen bei dieser Gelegenheit unsere Forderung für strengere Gesetze wiederholen. Dies betrifft nicht ausschließlich die Firma Socimmo, und zielt darauf ab, strengere Strafen einzuführen für Arbeitgeber, die die Insolvenz als Mittel zum Zweck benutzen, besonders aber um sich aus der Verantwortung der Lohnzahlung zu stehlen, wobei diese von den Steuerzahlern übernommen werden müssen. Die Insolvenzen müssen restlos aufgeklärt werden; somit wird der Weizen von der Spreu getrennt. Die seriösen Arbeitgeber, welche trotz bedachter Betriebsführung in die Insolvenz schlittern, werden "weißgewaschen", und die schwarzen Schafe, die die Insolvenz organisieren, müssen zur Rechenschaft gezogen werden und die aus dem Betrieb zu Fremdzwecken entwendeten Finanzmittel an diesen zurückfließen lassen. Desweiteren sind wir erstaunt über die Aussagen unseres Wirtschaftsministers Krecké, der über die Presse verkündet, es sei weder an der Regierung noch an den Gewerkschaften, Betriebe zu führen. Angesichts des Krisenmanagements unserer Regierung und der Finanzlage mancher vom Staat finanzierter Gewerkschaften sind wir geneigt, dem Minister zuzustimmen. Dennoch kommen wir nicht umhin, den Minister an das Rettungspaket für die Banken zu erinnern wo die Regierung sogar ins Kapital mancher Banken eingestiegen ist. Der Fall Socimmo zeigt, dass die Krise noch längst nicht überwunden ist und dass noch lange Nachwehen drohen. Es werden noch weitere Insolvenzen dieser Art folgen, es stehen noch einige Wackelkandidaten bereit. Als Gewerkschaft sind wir angeekelt zuschauen zu müssen, wie Banken, die mit Steuergeldern gerettet worden sind jetzt den armen 470 Arbeitnehmern dieselbe Hilfe verweigern, wo diese nichts falsch gemacht haben und nicht durch ihre Geldgier und Unvorsichtigkeit „gesündigt“ haben! Wir sind desgleichen angewidert von der Haltung der Regierung, die uns glauben lassen will, das Land sei wieder im Lot und Wahlgeschenke an den öffentlichen Dienst verteilt, während sie mit der anderen Hand diese zum größten Teil Grenzgänger, also Nicht-Wähler, der Firma Socimmo wieder nach Hause schickt und uns vorgaukelt, alles versucht zu haben, um diese zu retten! |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. August 2011 um 19:20 Uhr |





