| Staatsfinanzierung der repräsentativen Gewerkschaften |
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| Geschrieben von: Armand Wildanger |
| Donnerstag, den 07. Oktober 2010 um 14:10 Uhr |
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Alle Jahre wieder.. und so auch dieses Jahr dürfen sich die repräsentativen Gewerkschaften (ogbl, lcgb, aleba und cgfp) wieder einmal eines Geldregens in Höhe von 730.000€ (370.000 + 360.000) seitens des Staatshaushalts erfreuen.
Zweck ist,das europäische Sekretariat (Veranstaltungen in Brüssel, Büros in der Grenzregion z.B.) zu finanzieren, sowie, laut ex-Arbeitsminister François BILTGEN, die Beratung der Nichtmitglieder zu fördern, die sich in sozialen Fragen an diese Gewerkschaften wenden. Diese Gewerkschaften stehen somit für einen beträchtlichen Teil ihres Haushalts in Regierungssold. So haben Sie also als Arbeitnehmer, ohne es zu wissen, das Recht, sich gratis bei diesen Gewerkschaften beraten zu lassen, ohne Mitglied zu sein. Dieses Recht wird natürlich weder garantiert, noch kontrolliert. Unsere Praxistests zeigen in Wirklichkeit, dass dem nicht so ist, und dass SIe ohne Mitgliedschaft nicht beraten werden. Der Finanzierungszweck ist also zweifelhaft, zumal die "großen" Gewerkschaften kürzlich die Sparmaßnahmen der Regierung einstimmig angenommen haben und alle Kundgebungen kurzerhand abgesagt haben, die darauf abzielten, die "antisoziale" Politik der Regierung zu bekämpfen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Oktober 2010 um 15:09 Uhr |





