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Neuer Mindestlohn und Indxtranche ab 1. Juli 2010 |
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News
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Geschrieben von: Armand Wildanger
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Montag, den 28. Juni 2010 um 10:43 Uhr |
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Ab 1. Juli 2010 werden alle Gehälter und Löhne nach dem neuen Index 719,84 gezahlt werden.
Um Ihren neuen Bruttolohn zu erfahren, dividieren Sie Ihrnen aktuellen Lohn durch den alten Index (702,29) um ihn mit dem neuen dann zu multiplizieren.
Beispiel: sie verdienen 2350€ Brutto, durch die neue Indexerhöhung beläuft sich Ihr neuer Lohn auf: 2350 / 702,29 x 719,84 = 2409€ (gerundet).
Hier eine Tafel zum Mindestlohn:
| Alter |
Prozentsatz des Mindestlohns |
Stundenlohn Brutto in € |
Monatslohn in € |
| >18 Jahre, unqualifizierter Mindestlohn |
100% |
9,9700 |
1724,81 |
17-18 Jahre
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80%
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7,9760
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1379,85
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| 15-17 Jahre |
75% |
7,4775 |
1293,61 |
| >18 Jahre, qualifizierter Mindestlohn |
120% |
11,9640 |
2069,77 |
Um weitere Informationen zu qualifiziertem und unqualifizierten Mindestlohn zu bekommen, können Sie unseren Artikl unter Gesetze/ Arbeitsrecht/ die Lohnzahlung lesen (nur für Mitglieder zugänglich).
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Juni 2010 um 14:50 Uhr |
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Automatische Lohnanpassung |
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News
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Geschrieben von: Armand Wildanger
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Freitag, den 30. April 2010 um 10:55 Uhr |
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"Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, große Lügen und Statistiken". Diese Feststellung wird dem ehemaligen britischen Premierminister Benjamin Disraeli zugeschrieben und ist in diesen Tagen topaktuell. In der fast gesamten luxemburger Presse ist heute zu lesen, dass die Mehrheit der Luxemburger mit einer Beschneidung der automatischen Lohnanpassung einverstanden seien.
Dies schreit förmlich nach einigen wichtigen Bemerkungen, sowohl zum Inhalt als zur Form der Umfragen:
- Die grosse Mehrzahl der Luxemburger sind Beamten (nach Presseangaben)
- Nicht ein einziger Grenzgänger wurde befragt, wobei diese die Mehrzahl der im Privatsektor arbeitenden Menschen darstellen.
Desweiteren sollte man nicht naiv sein und glauben, die verhandelnden Gewerkschaften würden glauben, die Welt stünde still falls die Lohnindexierung in ihrer Höhe begrenzt würde.
Solche Umfragen sind wenig nützlich wenn es um die Wahrheitsfindung geht, oder, bescheidener, um die Realitätsfindung. Sie dienen sicherlich einem politischen Zweck, was man getrost aus den parteipolitischen Verstrickungen der luxemburger Presse schließen darf.
Es ist einfach, aus der dritten Reihe Schlagzeilen zu basteln, wenn man nicht in der Verhandlungsverantwortung steht, sei es nur bei Tarifverträgen oder bei den Dreiergesprächen. Es ist genauso einfach, ein gewünschtes Umfragenresultat zu basteln, indem man die Antworten in den Fragen suggeriert oder die Antworteoptionen beschränkt: Sie kennen sicherlich alle diese Telefonumfragen. Diese Zahlenspielchen sind umso einfacher wenn man die Konsequenzen einer teilweisen und überstürzen Zusage zu einem Sparpaket, dessen einziges Ziel es ist, den Arbeitnehmern und Rentnern den finanziellen Strick um den Hals zu legen, den Betroffenen nicht erklären muss.
Die Zahlenjongleure sollten davon absehen, sich auf dem Buckel jener zu amüsieren, die den Reichtum des Landes mit ihrer täglichen Arbeit schaffen.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. Mai 2010 um 23:38 Uhr |
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ARGUS Sicherheitsdienst: Übernahme durch SECURITAS |
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Betriebe
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Geschrieben von: Armand Wildanger
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Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 20:00 Uhr |
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Ab 1. Juli soll die SECURITAS 25 der 37 Mitarbeiter der ARGUS Sicherheitsdienste bei Clearstream übernehmen.
Die Tatsache, dass die Betroffenen Sicherheitsleute bei SECURITAS unterschreiben sollen, ohne dass ihnen fristgerecht von ARGUS gekündigt wurde, reiht sich zu jener Tatsache, dass die Ausschreibung Grund zu Beanstandungen gibt.
Den Leuten wurde im Laufe dieses Abends (24 Juni) von ARGUS mitgeteilt, dass sie den neuen Arbeitsvertrag morgen bei der SECURITAS unterschreiben sollen.
Die NGL-SNEP, zusammen mit den Betriebsräten, weist die betroffenen Sicherheitsleute darauf hin, dass sie nach luxemburger Arbeitsgesetz bis zum 3. Juli Zeit haben (3. Tage nach Vertragsbeginn), um den nenen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen.
Wir werden im Laufe des morgigen Tages mit ARGUS in Verbindung treten, um diese auf ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinzuweisen.
Zur Zeit sieht es so aus, als wollte sich diese um einen Sozialplan mogeln und den Übernommenen ihre Kündigungsfristen und Abgangsentschädigungen nicht zahlen.
Wir werden Morgen weitere Erklärungen abgeben und den Leuten in unserem Forum gerne auf ihre Fragen antworten.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Juni 2010 um 18:24 Uhr |
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Dreiergespräche: Der Bruch |
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News
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Geschrieben von: Armand Wildanger
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Mittwoch, den 28. April 2010 um 15:51 Uhr |
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Die Exekutive der NGL-SNEP hat sich gestern Abend mit dem Ausgang der Tripartiteverhandlungen auseinandergesetzt.
Die NGL-SNEP-Exekutive ist, ganz ohne Zynismus erstaunt, dass es so vielen schlauen Köpfen nicht möglich war, eine intelligente Lösung für die Zukunft des Landes zu finden.
Wir unterstützen aber prinzipiell die Haltung der Gewerkschaften, und dies aus drei Hauptgründen:
1: Die Regierungsparteien sind 2009 zu den Wahlen angetreten, indem sie den Bürgern den „sicheren Weg“ und ein soziales Luxemburg versprochen haben. Es war außerdem die Rede von „keinen Steuererhöhungen“ und von „keinen Indexmanipulationen“. Ein Jahr später hat die Realität die Wahllügen eingeholt. Im Angesicht eines solchen Wahlbetrugs kann eine glaubhafte Gewerkschaft gar nicht anders, als solche Maßnahmen prinzipiell abzulehnen.
2: Es kann nicht sein, dass hier in Salamitaktik Sozialabbau betrieben wird. Die Regierung soll alle Karten klar auf den Tisch legen und die Frage der Sozialversicherungen und der Rentenproblematik in einem Packet gleichzeitig verhandeln.
3: Die Regierung hat nicht den sicheren Weg gewählt, sondern den einfachen. Es darf keinen auch noch so geringen Sozialabbau geben bevor die Regierung nicht seine Hausaufgaben macht und den Bürgern mitteilt, wo sie selbst zu sparen gedenkt.
Die NGL-SNEP unterstützt die Verhandlungsgewerkschaften in dieser speziellen Situation und fordert diese auf, hart zu bleiben und ggf. den angekündigten Generalstreik durchzuführen.
Es bleibt zu hoffen, dass die sozialistische Parteibasis mit ihren Gewerkschaftskollegen solidarisch ist und dass die CSV-Gewerkschafter in der Abgeordnetenkammer nicht, wie zuvor, ihr Hütchen drehen und die Arbeitnehmer verkaufen.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. April 2010 um 16:04 Uhr |
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